Etwas eigenwillig ist sicherlich der Antrieb der Rollen: ich hatte noch kleine Motoren von Pollin rumliegen, die relativ lange Achsen haben. Ich lasse die Motorachsen jeweils mit leichtem Andruck an den Rädern laufen, sodass eine Art Friktionsantrieb entsteht. Die Untersetzung ergibt sich dabei aus den stark unterschiedlichen Durchmesser von Rollen und Motorachsen. Diese Art Antrieb war eigentlich nur ein Experiment, das aber erfreulicherweise positiv ausgefallen ist. Das ganze funktioniert recht gut. Dass es zwar nicht so günstig ist, die Motorachsen einseitig zu belasten, ist schon klar, aber die kleinen Dinger sind so billig, dass man ggf. auch mal ein Paar neue spendieren kann. Außerdem sehen die Motoren qualitativ auch garnichtmal so übel aus, zumindest laufen die Achsen in Sinterbuchsen. Das sollte das Problem mildern. Im Übrigen ist der Andruck bei guter Funktion gar nicht mal so groß. Um den Andruck einstellen zu können, haben die Befestigungslöcher in den Winkeln für die Motoren etwas Spiel. Die Motoren mögen vielleicht etwas unterdimensioniert aussehen, aber so vom ersten Probieren geurteilt, müsste die Kraft der Räder für durchschnittliche Bodenbeläge ausreichen. Mal sehen – ist ja auch nur der Anfang. Herrlich spannend!






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